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02.06.2008

Erste Wahl bei Architekten

100 Jahre DORMA: Produkt- und Designentwicklung im Dialog

Ennepetal. DORMA ist bei Architekten und Planern die unangefochtene Nummer eins als internationaler Systemanbieter von Produkten rund um die Tür. Mit seinem ganzheitlichen Ansatz, dem umfassenden Produktportfolio und den zahlreichen Services erweist sich das Unternehmen auch im 100. Jahr seines Bestehens als Vorreiter seiner Branche. „Wir sind mit Abstand der Anbieter mit der umfangreichsten Produktpalette im Wettbewerb und können gewerkeübergreifend alles aus einer Hand liefern. Dadurch reduziert sich der Zeit- und Kostenaufwand für unsere Partner erheblich“, unterstreicht Joachim Zerfass, DORMA Verantwortlicher für Objektmanagement und Architektenmarketing, die Vorteile des Systemkonzepts.

Die fünf Geschäftsbereiche Türtechnik, Automatic, Glasbeschlagtechnik, Sicherungstechnik/Zeit- und Zutrittskontrolle sowie Raumtrennsysteme sind perfekt aufeinander abgestimmt – und ermöglichen dadurch größere gestalterische Freiräume in der Projektplanung und -realisation. Zur individuellen Beratung der Architekten kommen praxisgerechte Schulungsangebote und Sonderformen der Zusammenarbeit hinzu: Nach dem Entwurf der Partner entstehen beispielsweise neue Türdrückerprogramme mit individueller Handschrift.

Marktgerechte Produktpalette rund um den Globus

Weltweit unterstützt das Unternehmen Architekten bei der Verwirklichung ihrer Ideen mit technisch ausgefeilten und zugleich wirtschaftlichen Lösungen. Das internationale Netz der Objektmanager sorgt dafür, dass Planungen auch über mehrere Länder hinweg begleitet werden können. DORMA ermöglicht seinen Partnern dabei den Kontakt zu regionalen Mitarbeitern, die mit den spezifischen Gegebenheiten vor Ort bestens vertraut sind.

Allein in Deutschland, der Schweiz und den Benelux-Staaten stehen 20 Objektmanager für die speziellen Belange von Architekten und Planern bereit. Mit nur einem Ansprechpartner lassen sich so sämtliche Themen rund um die Tür kompetent erörtern. Länderspezifische Produkte, regionale Anforderungen sowie bauliche Bestimmungen können gemeinsam frühzeitig abgeklärt werden. Die „DORMA System-Partner“ garantieren auf Handwerkerseite zudem die professionelle Ausführung: Bereits 750 Betriebe der Bereiche Holz, Metall, Glas, Sanitär und Elektro haben sich in diesem Netzwerk zusammengeschlossen, das DORMA als einziger Hersteller der Branche anbietet.

Zahlreiche Services unterstützen die Partner in ihrer täglichen Arbeit. So lassen sich komplette Ganzglas-Duschsysteme oder -Drehflügeltüranlagen einfach und bequem beim nächsten DORMA System-Partner in Augenschein nehmen. Auch für Produkte aus den Bereichen Sicherheitstechnik, Zeiterfassung und Zutrittskontrolle haben die DORMA Experten ein Ausstellungsmodul entwickelt, das bei den angegliederten Fachbetrieben begutachtet werden kann.
DORMA Architektenkataloge und maßgeschneiderte Schulungen liefern detaillierte Informationen und führen in die Funktionalitäten ein. Für Architekten und Planer, die gemäß ihrer Kammern zur Fortbildung verpflichtet sind - das betrifft bislang die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Hessen –, bietet DORMA spezielle Seminare an.

Das DORMA Erfolgsrezept: kontinuierlicher Dialog

Der intensive Austausch mit den Partnern ist traditionell wesentlicher Bestandteil der DORMA Erfolgsstrategie: Nicht ohne Grund zählt der Systemanbieter zu den innovativsten mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Der kontinuierliche Dialog ermöglicht zukunftsweisende Produktentwicklungen. So reagierte DORMA mit dem System ITS 96 auf den Wunsch von Architekten und Planern nach einem Türschließer, der sich möglichst unauffällig in sein Umfeld integriert: Schließer und Gleitschiene sind so kompakt, dass sie unsichtbar in Tür und Rahmen eingebaut werden können. Auch das Raumtrennsystem MOVEO entstand auf Betreiben der Partner: Mit diesem innovativen Programm lassen sich Flächen noch flexibler und wirtschaftlicher nutzen. Ergänzend kamen im März 2008 die doppelschaligen, vollflächig verglasten Trennwände MOVEO Glas auf den Markt: Sie kombinieren erstmals Transparenz und optimalen Schallschutz.

Nicht zuletzt im Design nutzt DORMA die Kompetenz und Kreativität der Architekten: Das Programm OGRO Create erlaubt es, Türgriffe, Türdrücker und Fenstergriffe nach individuellen Vorstellungen zu entwerfen – unverwechselbar und maßgeschneidert für das jeweilige Objekt. Professionelle Industriedesigner setzen die Ideen im Modell um und stehen bei der Umsetzung in der Produktion beratend zur Seite. DORMA Ansprechpartner achten zusätzlich auf die geltenden Brandschutzbestimmungen und Europanormen und helfen, spezifische Lösungen für bautechnische Besonderheiten zu erarbeiten.

Zahlreiche exklusive Beschläge wurden auf diese Weise bereits realisiert. In den vergangenen Jahren unter anderem mit den Architekten Gilberto Botti (Projekt Hauptverwaltung Hypo-Vereinsbank, München), Johannes Kister (Projekt Hochschule „An der Karlsburg“, Bremerhaven) und Axel Schultes (Projekt Bundeskanzleramt, Berlin) sowie mit dem Designer Wilhelm Braun-Feldweg (Projekt Gartenstadt Atlantic, Berlin). Erste Gemeinschaftsarbeiten entstanden bereits in den 1930er Jahren. In den 1950er und 1960er Jahren entwickelte die DORMA Tochter OGRO mit Wilhelm Wagenfeld, einem der wichtigsten deutschen Industriedesigner, einige der typischen Wagenfeld-Türdrücker mit klaren Formen und ökonomisch-reduziertem Material. Jüngstes und spektakulärstes Produkt aus dem OGRO Programm ist der Türdrücker „Bendo“, entworfen für das weltweit erste Armani-Design-Hotel im höchsten Wolkenkratzer der Erde, dem Burj Dubai. Die Architektengemeinschaft Skidmore, Owings & Merrill lehnte sich in der Gestaltung eng an den typischen Armani-Casa-Stil an: puristisch-elegant, komfortabel und durchweg funktional.

Experten im Gespräch: „Architektur im Wandel“

Die enge Zusammenarbeit mit den Partnern setzt nicht nur Akzente in der Produkt- und Designentwicklung, sondern ist auch die Grundlage für die bundesweite Veranstaltungsreihe „Architektur im Wandel“, mit der DORMA seit 2006 auf sich aufmerksam macht. Gemeinsam mit namhaften Unternehmen aus anderen Branchen werden neue Trends und Entwicklungen aus den jeweiligen Bereichen in einem architektonisch interessanten Umfeld präsentiert. Werkberichte der jeweiligen Architekten oder beteiligten Firmen runden das Programm ab. 2008 nutzten mehr als 700 Architekten und Planer die Gelegenheit, sich über aktuelle Trends und die damit verbundenen gestalterischen und wirtschaftlichen Anforderungen auszutauschen. Den ansprechenden Rahmen bildeten z.B das Berliner Olympiastadion, die BMW-Erlebniswelt in München, die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden und das Vitra-Design-Museum in Weil am Rhein. „Der Erfolg der Reihe zeigt, wie wichtig es ist, sich mit den Aufgaben und Problemen der Architekten konsequent auseinanderzusetzen. Und wir sind stolz darauf, dass unsere Partner hier den Kompetenzen und Erfahrungen der Experten vertrauen“, betont Joachim Zerfass. Die nächste Staffel ist bereits in Vorbereitung.


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Beispiele für individuelles Architekturdesign der Beschlagmanufaktur OGRO: Bendo (Design: Marshall Strabela), ZS 8880 (Design: Prof. J. Kister), ZS 8928 (Design: Prof. W. Wagenfeld), ZS 8951 (Design: C. de Bruyn, U. Cossmann). Foto: DORMA (Abdruck honorarfrei)

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